Berichte‎ > ‎

Spielgeräte beim Römersaal

veröffentlicht um 31.05.2009, 14:46 von David Oetiker   [ aktualisiert: 17.07.2009, 14:05 ]
Gretzenbach, Samstag, 9. Mai 2009, 07.30 Uhr: Beim Spielplatz hinter dem Römersaal treffen sich Philipp Brunner, Nicola Guarino und David Oetiker mit Werkzeug in Arbeitsmontur. Zuvor hat Philipp bereits den Lieferwagen beim Gutsbetrieb Tännler abgeholt. Mit dem Lieferwagen geht es hinunter zum Werkhof, wo die Feder-Spielgeräte seit dem Abbau des Fröschli-Spielplatzes oberhalb des Kindergartens lagern. Beim Aufladen der Geräte fällt auf, dass einer der Sockel der Federwippe beschädigt ist, was wohl beim Ausgraben geschehen sein muss.

Im nu sind die Geräte beim Römersaal wieder abgeladen und der Lieferwagen zurück gebracht. Genau in der Grösse der Gerätesockel von 60 x 60 cm werden die Rasenziegel für die beiden kleinen Geräte abgetragen. Unter der Grasnarbe wird der Boden enorm steinig. Der Spaten hilft nicht viel. Mit Pickel und Schaufel wird Stein um Stein entfernt. Bald schon beschliesst Nicola, dass es ohne grosses Locheisen nicht genügend schnell vorwärts geht und holt das Stahlwerkzeug gleich von zu Hause.

Mittlerweile ist es 09.30 Uhr. Die beiden Löcher haben schon fast die Solltiefe von 60 cm erreicht. Beim ersten kommt nun aber die Ecke eines grossen Granitblockes zum Vorschein. Das Locheisen hat nun seinen zweiten grossen Einsatz als Meissel. Mit Schlegel, Eisen und ein paar Tricks gelingt es Nicola die Felsecke soweit abzuschlagen, dass sie dem Fuss des Spielgerätes genügend Platz lässt.

Passen die Sockel ins Loch? Stimmt die Tiefe? Ja! Nun noch Ausnivellieren. Geschafft! Das erste Gerät sitzt. Nun muss nur noch das Loch wieder zugeschaufelt werden. Schaufeln – stampfen – schaufeln – stampfen. Und zuletzt die Feinarbeit. Die Rasenstücke werden wieder angesetzt.

Um 10.30 Uhr ist das erste Gerät fertig eingesetzt, beim zweiten wird zugeschaufelt und es wird mit dem Loch für die grosse Wippe begonnen. Der defekte Sockel muss noch repariert werden. Spengler Peter Arnet hilft sofort und verstärkt die beschädigte Grundplatte kurzerhand mit einem Stück Blech, biegt den Träger wieder gerade und hilft mit den fehlenden und defekten Schlossschrauben aus.

Im Unterschied zu den ersten beiden Löchern gibt es beim grossen Loch tatsächlich eine Humusschicht, bevor der steinige Untergrund anfängt - zum Glück - muss dieses Loch doch mehr als doppelt so gross werden. David muss die anderen beiden Chrampfer verlassen und wird später wieder dazu stossen. Philipp und Nicola graben und pickeln emsig weiter. Zur Stärkung gibt es zwischendurch Kaffee von Pfarrer Hans Suck.

Endlich, die Solltiefe ist auch hier erreicht, die Sockel der Wippe werden angeschraubt und die Wippe soll nun eingesetzt werden. Aber was ist das? Das Loch ist noch zu klein. Es muss noch weiter gepickelt, geschaufelt, Steine weggestemmt und herausgehoben werden.

Um 13.00 Uhr – wieder zu dritt – kann nun die Wippe eingesetzt werden. Steht sie gerade? Nicht ganz! Nochmals den Boden korrigieren, wieder einsetzen und das letzte und grösste Loch zuschaufeln, Steine hinein legen und zum Schluss die Rasenziegel wieder ansetzen.

Um 14.30 Uhr ist der Spielplatz fast bezugsbereit. Die Spielgeräte werden nur noch schnell vom angesetzten Sand und Moos befreit, fertig!

 

Ein grosses Dankeschön an alle Beteiligten, die dem Elternverein diesen Einsatz ohne Kosten ermöglicht haben:

-               Nicola für deinen ausserordentlichen und fachmännischen Einsatz, ohne den wir um ein vielfaches mehr Zeit benötigt hätten;

-               Beat Tännler für das Fahrzeug;

-               Peter Arnet für das Material und die Reparatur des defekten Sockels;

-               der Einwohnergemeinde für das kostenlose Abtreten der Spielgeräte;

-               der Kirchgemeinde für den Platz, wo die Geräte neu eingesetzt werden dürfen.


Ref: http://www.gretzenbach.ch/pdf-gruppe_neu/90_juli_%202009.pdf



Comments